Uerdinger Ruderclub e.V.

Abendbesuch in Duisburg mit Liveshow vom feinsten

Kleiner Bericht zum Besuch des Feuerwerks beim Duisburger Hafenfest 2006.

Abendbesuch in Duisburg mit Lightshow vom Feinsten


Am Abend des 18. August fanden sich 15 tapfere Krieger ein um die 17 km nach Duisburg zu rudern und dort am späteren Abend beim Feuerwerk in Duisburg-Homberg hautnah dabei zu sein.
Schönste Abendsonne und angenehme Temperaturen sorgten von vornherein für gute Stimmung. Deshalb diente der kleine Schluck aus der Pulle lediglich zum Kreislauf anregen – und nicht zum Mut antrinken.
Ein paar von uns waren schließlich das erste Mal auf dem Rhein und 17 km waren da durchaus eine Herausforderung. Die Fahrt stellte sich dann doch als weniger mühsam heraus als erwartet, da der Rhein mit seinen 7 km/h Eigengeschwindigkeit einiges an Arbeit abnahm. Etwas unerwartet waren dann doch die großen Wellen, die die großen Lastkähne verursachen. Die arme Heike, die auf 1 saß, bekam dann doch zweimal einen ziemlich nassen Rücken. Und die Pullis, die im Boot lagen, waren dann dummerweise auch tropfnass. Heike hatte aber ganz schnell raus, wie man mit den Skulls den Steuermann nass spritzt und konnte sich dann ab und zu ein bisschen rächen. Stefan muss aber trotzdem an dieser Stelle gelobt werden, denn er hat uns tapfer zwischen zwei sich kreuzenden Lastkähnen durch geschippert und ist erfolgreich zwei Fähren ausgewichen. Diese Manöver wurden zwar jedes Mal von aufgeregtem Gequieke (etwa wie Meerscheinchen) begleitet, aber alles in allem ist ja nichts passiert und es hat wunderbar geklappt. Soweit sich das geräusche-technisch feststellen ließ, war die Besatzung vom Bettelvogt vielleicht das lauteste Boot, aber wir hatten mächtig viel Spaß und haben sehr viel gelacht.
Nachdem die Sonne fast schon untergegangen war, legten wir dann beim Homberger Ruderclub „Germania“ in Duisburg-Homberg an und freuten uns im Vorfeld schon auf eine erfrischende Hopfenkaltschale. Leider wurde die Freude dann etwas getrübt, da der Anleger ungünstig glatt war und Heike mit einem bühnenreifen Spagat beinahe komplett im Wasser gelandet wäre. Aber Heike wurde gerettet, die Boote schnell zum Hänger geschleppt und demontiert, 20 Minuten lang verlorene Schrauben und Muttern gesucht und dann endlich, endlich, endlich ein paar schöne frisch gezapfte Pilse genossen. Die Homberger Kollegen hatten den Grill aufgebaut und Salate aufgetischt. Alles in allem sehr gemütlich.
Und dann – pünktlich 5 Minuten vor Feuerwerksstart – begann es erstmal zu schütten, wie aus Eimern. Wir hatten uns auf die Brücke gestellt um von dort aus einen guten Blick zu haben. Aber nix war’s! Ein paar Unverbesserliche blieben auf der Brücke, aber der Großteil von uns zog es dann doch vor erstmal Schutz zu suchen und dann vorsichtig unter den Bäumen zwischen den Zweigen den einen oder anderen Blick zu erhaschen. Es war trotzdem eine phantastische Lightshow, die Duisburg da abgeliefert hat. Man kann wirklich sagen, dass dieses Spektakel, den Kölner Lichtern in nichts nachstand. Beinahe 45 Minuten atemberaubende pyrotechnische Wunderwerke mit allem was dazugehört.
Nachdem wir dann alle erfolgreich nass waren und der Bierwagen zugemacht wurde, packten wir unsere restlichen Sachen, verteilten uns auf die Autos und fuhren ab zurück nachhause.


Nachsatz der Verfasserin:

Heike, Melanie, Stefan, Thorsten: Ich finde wir waren ein super Team – ich sag nur: Gerne wieder!!!!

Birgit Andrea Holczer, 18.08.2006